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    <title>Die innere Kraft neu entdecken</title>
    <link>https://www.viola-trein.de</link>
    <description>Menschen, sowohl Betroffene als auch Angehörige, in kritischen Lebensphasen beraten und unterstützen. Insbesondere in schwierigen Situationen nach einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung mit Halbseitenlähmung. Informations- und Kontaktmöglichkeiten schaffen für gegenseitige Unterstützung, Ermutigung und praktische Hilfe.</description>
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      <title>Die innere Kraft neu entdecken</title>
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    <item>
      <title>In mir</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/in-mir255b9510</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ein Blick in meine Seele

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/sunshine_bubble-wallpaper-10186307.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    So viel bewegt sich gerade in meiner Seele (in mir). So viel habe ich erkannt, so viele Erkenntnisse. So viele "Ent"-Täuschungen, so viel erstaunliches, so viel Trauer über das was war und das wie es jetzt ist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja,  gerade in der letzten Zeit war es extrem und im Grunde ist es das noch.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Auch und gerade in der Gruppe,  in der ich via Zoom bin schreitet meine persönliche Entwicklung in großen Schritten voran. Das ist ein geschützter Raum,  in dem man so sein kann und darf wie man ist. Jeder hat seine Themen und trotzdem betreffen Sie doch auf irgend eine Weise auch alle anderen. Toll , dass es diese Möglichkeit gibt und ich sie nutzen darf.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich lerne gerade wer ich eigentlich wirklich bin.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich durfte feststellen, dass  ich im Grunde immer nur eine Illusion lebte. Klar, ich wurde erzogen, lernte dabei Angst zu haben, über vorsichtig zu sein, immer lieb zu sein, immer zu funktionieren und es entstand in mir kein Urvertrauen. Ganz besonders das Funktionieren müssen steckt tief verwurzelt in mir drin und kommt immer wieder ans Licht,  auf unterschiedlichste Weise.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe mich damit, auch schon als Kind, sehr unter Druck gesetzt. Bluthochdruck lässt grüßen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe etwas aufgebaut von dem ich dachte,  so muss es sein, so wollen mich die anderen sehen, so wollen sie mich haben, so muss ich sein, ja so bin ich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das hat lange funktioniert,  dass Funktionieren :-). Bis mich vor 3,5 Jahren mein Körper aus dieser Show rausholte und mich mit der Hirnblutung in ein nicht mehr funktionieren schickte. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Schon vorher begann mein Weg aber ich erkannte es immer noch nicht. Ich lebte eine Illusion,  von der ich glaubte, dass bin ich. Ich war stets und ständig auf der Suche nach Liebe und Anerkennung bzw. Aufmersamkeit. Dafür habe ich mich auch schon mal ziemlich verbogen oder Dinge getan die mir eigentlich nicht entsprachen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Im Grund fing das alles schon in meiner Kindheit an. Als Teenager hatte ich Panikattacken, litt unter Ängsten. Ich habe das immer unterdrückt, habe halt funktioniert,  wie gewünscht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nie sprach ich darüber, machte alles mit mir allein aus. Was nicht sein durfte war auch nicht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Sicher ich lernte dazu, auch durch die ein oder andere unschöne Erkrankung und sei es nur Schwindel aufgrund von verschobenen Halswirbeln.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann kam mit Mitte 30 Keuchhusten und Pfeiffersches Drüsenfieber und auch viele Gelenks- und Muskelbeschwerden. Immer und immer wieder. Ich stand diese Sachen durch, hab gelitten aber immer geschaut, dass ich schnell wieder drin war im Modus "Funktionieren".
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das kannte ich,  da fühlte ich mich vermeindlich wohl. Alles Illusion wie ich heute weiß. Diese Erkenntnis habe ich eine ganze Weile regelrecht betrauert. Bis jetzt lebte ich nicht mich sondern das was von mir erwartet wurde. Ganz schön traurig.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nun funktioniere ich nicht mehr. Der Einschlag ist jetzt richtig massiv. Ich kann es jetzt nicht mehr ignorieren.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Mit diesem Wissen und diesen Erkentnissen heute einen gesunden Körper zu haben, dass wäre wunderbar, was würden sich für Möglichkeiten auftun.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber so ist es nicht, mein Körper ist gelähmt, mind. die linke Seite und schränkt mich mächtig ein, macht mich in vielerlei Hinsicht abhängig. So darf ich mich seelisch weiter entwickeln. Aktuell bin ich glaube ich, am Kern angelangt. Ich fühle mich innerlich wie ein nacktes, schutzloses Neugeborenes. Das macht mir tatsächlich unglaublich Angst, was sich auch nach außen zeigt. Ich laufe gerade ganz unsicher und wackelig. Wie innen so außen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe mich mit meinem inneren Kind, der kleinen Viola viel beschäftigt. Sie war traurig, dann eine Zeit gut drauf und nun hat sie große Angst. Ich tröste sie. Sage ihr sie darf Angst haben.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Die Angst darf da sein, ich versuche sie anzunehmen. Es fühlt sich an als wenn alle Angst meines Lebens gerade raus will. Ein bisschen gruselig oder?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber nebenbei passieren auch schöne Dinge, die tolle Gruppe über Zoom, ich gründe eine Selbsthilfe-Gruppe, es schreiben mich Leute an weil sie mich auf Facebook gefunden haben und fragen um Rat, sagen mir sie hätten nun wieder Mut und Kraft und Perspektiven - so toll. Ich habe auf unterschiedlichste Weise Unterstützung. Ich entdecke neue Dinge, sage offener was ich fühle und denke, setze Grenzen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es bewegt sich unglaublich viel,  auch wenn man es im Außen nicht bemerkt, noch nicht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Materie (Körper) ist langsamer als Geist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich hoffe immer noch auf ein erfülltes Leben voller Liebe. So möchte ich es haben, so wünsche ich es mir und so wähle ich es. Der Weg ist noch nicht zu Ende, noch lange nicht. Aber es verändert sich was, jetzt schon.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es ist nicht mehr wichtig , dass mich so viele von den sogenannten Freunden sitzen ließen. Neues ist im Feld.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und wenn dann endlich mal der Mist mit Corona hoffentlich eines Tages ein Ende hat, dann aber....................
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 10:03:55 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Selbsthilfegruppe</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/selbsthilfegruppe0d53cc85</link>
      <description>Nach nun mehr 3 Jahren kam mir der Gedanke, vielleicht doch mal einen Austausch mit Gleichgesinnten zu suchen. Ich machte mich auf und schaute mich um nach einer passenden Selbsthilfegruppe. Einige Gruppen waren auf der Seite der Deutschen Schlaganfallhilfe  aufgeführt. Allerdings nur eine in der Nähe.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  wie und wo

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/ViolaTrein_Selbsthilfe.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Nach nunmehr 3 Jahren kam mir der Gedanke, vielleicht doch mal einen Austausch mit Gleichgesinnten zu suchen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich machte mich auf und schaute mich um nach einer passenden Selbsthilfegruppe. Einige Gruppen waren auf der Seite der Deutschen Schlaganfallhilfe aufgeführt. Allerdings nur eine in der Nähe.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich hatte die Befürchtung, dass ich dort wohl die Jüngste sein könnte. Und nach einem netten Gespräch mit der Leitung bestätigte sich diese Befürchtung. Mir wurde versichert, dass ich mit Abstand die Jüngste sei. Ich wurde dennoch herzlich eingeladen. Da aber dank Corona keine Treffen stattfanden, konnte ich die älteren Herrschaften bisher noch nicht kennen lernen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  In mir reifte der Gedanke selber eine Gruppe in der entsprechenden Altersklasse zu gründen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wo macht man das am Besten - hm. Barrierefrei und  ohne Verzehrzwang sollte es sein.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Mir fiel die ev. Kirche in unserem Ort ein. Ok, ich schrieb eine Mail, um nachzufassen ob die Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bekam ein ok, der Kirchenvorstand war einverstanden. Super und nun, wie weiter?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bekam von einer lieben Freundin den Tipp mich an die örtliche Zeitung zu wenden. Gesagt getan und einige Zeit später meldete sich die Kreiszeitung (Artikel siehe oben).
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich hätte nie vermutet, dass es so ein großer Artikel werden würde. Die Freude war deshalb groß.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Kurz darauf meldete sich auch noch der Lokalteil des Weser Kuriers. Auch hier erschien ein großer Artikel.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Bisher haben sich 11 Personen angemeldet und viele tolle Kontakte sind entstanden.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Da das erste Treffen erst für Frühjahr 2021 geplant ist und wir nun wieder in einem Lockdown hängen, klappt ein vorgezogenes Kennenlernen nicht, darum starte ich demnächst einen Versuch über Zoom.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das Sanitätshaus Hüsing aus Leeste unterstützt mich mit weiteren Flyern und Posts und mit einem der Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit Hüsing soll ein Netzwerk für Betroffene entstehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich freue mich riesig und bin gespannt was daraus wächst.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Auf in die Zukunft!
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Danke an Alex (Lebenszauber) für den Tipp mit der Zeitung.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Danke an Kreiszeitung und Weser Kurier für die tollen Artikel.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Danke an Lasse und Fa. Hüsing für die tolle Unterstützung.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Danke an alle, die Interesse haben teilzunehmen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Danke an alle anderen (Physiotherapiepraxen, Ergotherapie Praxen, Logopädie Praxen, Vereine, Heilpraktiker, Ärzte usw.), die das Projekt unterstützen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Danke an Sven, der tatkräftig die Webseite erweitert und Hilfestellung gibt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Sollte ich hier jemanden vergessen haben, fühlt Euch mit eingebunden und gedrückt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du möchtest noch mehr über die Selbsthilfegruppe erfahren oder gerne teilnehmen?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Rufe mich einfach an oder 
  
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.viola-trein.de/kontakt" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
    schreibe mir hier eine E-Mail
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  . 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 12:15:31 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>3. Geburtstag</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  unglaublich wie die Zeit verrennt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/Flower-f58a58e4-8d22-3e32-b375-ef2fe68eeae4-5f0aea1d.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Unfassbar aber wahr, in 3 Tagen jährt sich die Hirnblutung und damit der Abschied von meinem bis dahin vorhandenen Leben zum 3. Mal.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Alles wirklich alles ist seit dem 29.07.17 nicht mehr so wie es war. Ich habe viele demütigende Dinge erlebt, die ich mir nie hätte träumen lassen. Ich habe so ziemlich alle meine "Freunde" verloren. Die Gesunden können nichts mehr mit Dir anfangen wenn Du nicht mehr funktionierst. Das war sehr schade und ich bedaure den ein oder anderen wirklich sehr. Aber dann waren es wohl keine Freunde nehme ich an. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich musste mich in eigentlich allem umstellen, Klamotten, Schuhe u.ä., der Job ist weg würde so eh nicht mehr gehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin in vielem nach wie vor auf Hilfe angewiesen also abhängig und kann nicht so agieren wie ich möchte.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Einfach mal raus, Kuchen backen, Betten machen und vieles mehr.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Eigentlich warte ich ständig darauf das jemand Zeit hat und mich unterstützt. Warten lernt man in der Reha schon. Wenn man nicht eigenständig sein kann wartet man eigentlich nur. Manchmal entspannt, manchmal nervös und ärgerlich. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe viele Erkenntnisse gewonnen über mich und mein Leben.  Manche Aha-Erlebnisse waren echt gut, andere waren sehr traurig und haben viele Tränen gekostet. Seelische Heilung auf ganzer Linie. Dieser Prozess ist noch immer in vollem Gang.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das mein altes Leben nicht mehr da ist, war zu Anfang erschreckend und beängstigend. Jetzt ist es ok, nur bewegen, bewegen möchte ich mich so wie früher und das unbedingt. In meinem Kopf ist so viel Agilität nur mein Körper verhindert diese. Ein bisschen wie ein Kettenhund, angebunden aber gern raus und frei sein wollend.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Schon oft dachte ich der 29.7. wäre optimal gewesen um diese Erde zu verlassen. Ich hab nicht viel mitbekommen und hatte spannender Weise keine Angst. Erst als mein Verstand, mein Ego wieder präsent war kam die Angst.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und ich hatte und hab viel Angst. Ich bin ein planender, organisierter Steinbock und weiß nicht wie es weiter geht in meinem Leben, wo die Reise hin geht, wo mich der Weg noch hin führt. Ganz schwer auszuhalten für mich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Viele Dinge laufen ganz gut (für Gesellschaft bezahle ich jetzt, da die meisten Freunde ja weg sind), aber ich habe viel über mich gelernt und tue es noch. Ich bin nicht mehr der Mensch der ich war. Grenzen setzen, für meine Bedürfnisse einstehen, mich selber mögen trotz Behinderung oder gerade deswegen, für mich einstehen, mir nicht mehr alles gefallen lassen, Gefühle fühlen und aussprechen, mich nicht mehr ausnutzen lassen. Es ist soviel darüber könnte ich vermutlich ein eigenes Buch schreiben.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Tatsächlich werden die hochtrabenden Ziele die man so hatte völlig unwichtig. Andere Dinge stehen dann jetzt an erster Stelle, sind wichtiger geworden. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Gern möchte ich wieder meinem Minijob nachgehen a) wegen dem Zuverdienst und b) weil es eine Aufgabe war die Spaß gebracht hat. Dank Corona läuft der aber aktuell nicht. Ich hätte gern eine Ausbildung gemacht zum Studio-Sprecher aber was soll ich sagen die Akademie ist nicht barrierefrei. Ja das gibt es noch in der heutigen Zeit und ihr würdet nicht glauben wo überall. Tja jetzt erst einmal die Rente neu beantragen, wieder was zum bangen und zittern wie es weiter geht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin viel schneller erschöpft als früher, kann nicht mehr so viel ab wie ich es von mir kannte, brauche viel Ruhe oder Aktivitäten die gemäßigt sind. Ich erkenne mich oft nicht. Manchmal schaue ich in den Spiegel und denke wer bist denn du?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich wäre kein Steinbock wenn ich aufgeben würde, darum geht es immer weiter in der Hoffnung das ich wieder was an Bewegung und damit Lebensqualität zurück bekomme. Manchmal ist mir der Kampf allerdings zu anstrengend und ich bin müde und frage mich wozu das alles. Unser lieber Gott respektive das große Ganze (Universum) hat mich am Leben gelassen, darum denke ich es kommt noch was, ich werde noch gebraucht so wie ich bin. Wir werden sehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Passend dazu Steinbock mit Aszendenz Skorpion = stirbt und werde.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Gestorben in Anführungszeichen bin ich bereits, jetzt kommt die Auferstehung. Hoffentlich bald weil der Geduldsproben waren es jetzt genug, es kann voran gehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2020 13:35:21 GMT</pubDate>
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      <title>Annahme</title>
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  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Das Annehmen was gerade da ist

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Das ist gerade mein großes Thema.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Annehmen der aktuellen Situation. Ja sicher, es ist wie es ist. Hab ich eine Wahl?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich glaube nicht, denn ich muss damit leben ob ich will oder nicht und das möglichst Beste daraus machen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber bin ich im Frieden mit mir und der Situation?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nein, immer noch nicht. Mein Ego kommt mir da ständig in die Quere. Es stäubt sich alles in mir meine Situation, von der mir keiner sagen kann wie lange sie noch anhält oder ob es überhaupt jemals besser wird, in Frieden anzunehmen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Oder eben damit Frieden zu schließen. Mein Ego sagt dazu, wenn du das machst hast du aufgegeben und aufgeben will ich natürlich nicht.  Meine Seele hat mir das alles aus einem bestimmten Grund zugeteilt und sagt mir schließe Frieden mit deiner Situation. Und so ist in mir ein Kampf. Im Ring stehen Ego vs. Seele. :-) 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin ganz sicher die Seele hat recht, denn sie weiß genau was gut für mich/uns ist auch wenn es uns manchmal grausam vorkommt. Und ich finde meine Seele mit dem was sie mir aufbürdet grausam.  Aber mal ganz ehrlich, hätte ich sonst so viel reflektiert, so viel Erkenntnisse über mich gewonnen, erkannt wer wirklich zu mir steht, viele wunderbare neue Menschen kennengelernt, soviel über mich erfahren, erkannt warum was so gelaufen ist früher wie es lief, warum ich so oft so verletzt war und wieso ich so wurde wie ich war? 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Sicher nicht! Ich wäre weiter meinem Job und anderen Aktivitäten nachgegangen. Hätte vielleicht einiges erkannt bzw. mich geändert, denn ich war da bereits angefangen mich zu ergründen aber so effektiv wäre es nicht gewesen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Noch verarbeite ich all diese Erkenntnisse, noch wehrt sich mein Ego mächtig aber langsam verstehe ich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Sicher werde ich noch Zeit brauchen und es ist schon schwer jetzt mit der Selbstliebe so behindert (blödes Wort).
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja ich bin eingeschränkt und ja vieles geht nicht mehr so einfach und ist ein bisschen umständlicher und ja ich bin nicht mehr so belastbar wie früher aber ich bin hier, ein empathischer, liebevoller, großzügiger und großherziger Mensch.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe gelernt wie viel innere Kraft ich besitze. Ich wurde früher so häufig so sehr verletzt und hab vor nun fast drei Jahren eine Hirnblutung überlebt. Ich habe vieles gemacht seither und kämpfe jeden Tag  aber ich weiß jetzt ich kann das, ich habe eine unglaubliche innere Stärke. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Lernen darf ich noch zu vertrauen, den Vertrauen kenne ich nicht (Kindheit sei dank). Ich lernte nicht zu vertrauen und so fehlt mir Urvertrauen und das Vertrauen ins Leben. Hier darf sich noch einiges tun.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Auch eine Aufgabe die ich durch den extremen Einschnitt in mein Leben gestellt bekam. Aber ganz tief in meinem Inneren weiß ich, dass da noch was kommt, was schönes und wunderbares das mein Leben doch noch so wird wie ich es mir immer gewünscht habe. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 07 Jun 2020 13:05:56 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Alltag</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Der Alltag mit der Halbeitenlähmung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/FB_IMG_1562398454540.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Mein Alltag mit der Halbseitenlähmung ist zur Zeit auch wegen Corona ziemlich eintönig. Ich stehe früh auf, ziehe mich an gehe ins Bad, mache mich fertig, dann gehe ich zum Rollstuhl und rolle vor den Schminktisch um noch ein bisschen Deko zu betreiben. Dann wird gefrühstückt. Am Montag kommt früh die Putzperle vom Pflegedienst, am Dienstag und Donnerstag früh die Ergo, Danach ist dann Zeit. Mein Minijob ruht dank Corona, also derzeit nichts zu tun für mich. Voll schade, es fehlt mir. So war wenigstens ein bisschen was sinniges zu machen. Besuch kommt ja gerade auch nicht. Nur am Dienstag und Donnerstag noch Lymphdrainage und Dienstag und Freitag Vormittag Physio.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wenn Zeit ist mache ich eigenständig Übungen, obwohl ich nicht zu viel machen soll und darf. Überforderung der Schaltzentrale im Kopf. Der 100. Liegestütz wird auch nicht leichter.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich verfasse noch ein paar Feedbacks für Freunde und deren Webseiten, wenn das Wetter schön ist setz ich mich in die Sonne und Lese etwas, ich bastel meine Mosaikbilder, rätsel und bin viel am PC. guck durchs Internet, sowas halt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Gegen 18 Uhr esse ich zu Abend und dann Bad oder Dusche je nach Sicherheitsgefühl.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zweimal wöchentlich nehme ich aktuell an einem Live Zoom-Call teil, bei dem u. a. auch eine Meditation dabei ist. Dann gebe ich mich dem grottigen TV-Programm hin. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aktuell habe ich gerade Foto-Bücher erstellt.  Viel aufgeräumt, obwohl ich dachte ich wäre die letzten Jahre durch damit aber es findet sich immer noch was. Ich mache etwas Hausarbeit soweit möglich, Staub wischen, Geschirrspüler ein und ausräumen oder auch mal für die Nachbarn einen Kuchen backen. Dann lesen auch drinnen ohne Sonne und meditieren oder mal ein Hörbuch hören - leider schlafe ich dabei immer ein. Zu klären gibt es ja immer was. Gerade habe ich den dritten Antrag für eine KFZ-Unterstützung ausgefüllt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich hatte ja auch angefangen meine Geschichte als Buch zu verfassen. Im Augenblick habe ich da glaube ich eine Art Schreibblockade oder wie man so schön sagt. Ich mag mich nicht so recht mit der Vergangenheit beschäftigen auch wenn es vielleicht wichtig wäre um das Ganze aufzuarbeiten. Ich sollte mich womöglich einfach davor setzen und schauen was passiert und einfach schreiben was mir in den Sinn kommt. Mal schauen
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Was mir fehlt ist der Besuch auf ein Käffchen oder zum Mittag zu Garbs oder auf einen Kaffee außer Haus verabreden. Ich hoffe das dies bald wieder geht. Auch fehlt es mir sehr einfach für einen Spaziergang mal raus zu gehen, dass wiederum liegt nicht an dem Virus sonder an meiner Halbseitenlähmung. Es fehlt immer noch an Kraft und Gleichgewichtssinn damit ich allein raus kann. Es muss immer noch jemand mit dem Rollstuhl hinter mir her, um mich ggf. aufzufangen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wäre die Blutung an einer anderen Stelle gewesen und hätte somit operativ abgesaugt werden können oder wäre es ein Schlaganfall gewesen bei dem man die Verstopfung schnell entfernt hätte, wären meine Chancen auf Regeneration sicher besser und schneller gewesen. Aber hätte, wäre usw. braucht man nicht drüber nachdenken, ist ja nicht. Es betraf das Stammhirn, OP nicht möglich. Also Nerven wochenlang in der recht großen Blutlache ertrunken uns somit keine schnelle Regeneration möglich. Der Körper musste wochenlang erst einmal das Blut abbauen und die Stelle so zu sagen trocken legen. Da war der Schaden natürlich schon verdammt groß. Und trotzdem versucht er nun die Nerven wieder erblühen zu lassen, einen kleinen Teil hat er ja schon hinbekommen. Ich hoffe immer noch, dass er noch mehr reparieren kann und es wenn auch in kleinen Schritten aber dennoch weiter geht mit der Reparatur und ich dann eines Tages  wieder entspannt einen Spaziergang machen kann. Träumen darf man ja.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Jetzt hoffe ich das wir bald wieder Lokale aufsuchen dürfen und ein "normales" Leben wieder möglich ist. Besuch empfangen, Essen gehen, Konzerte besuchen all sowas halt. Da sieht man mal wie diese Kleinigkeiten das Leben bereichern. Und für mich hoffe ich, das ich bald wieder meinen Mini-Job machen kann, was voraussetzt das die Busse wieder rollen können und das die Beweglichkeit sich noch um einiges verbessert.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Einige andere Dinge wünsche ich mir auch noch, Gesundheit z.b. und einiges mehr was das Leben bereichert.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Bleibt gesund!
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2020 10:26:53 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Aussen und Innen</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/aussen-und-innen539a64a9</link>
      <description>Da bin ich mal wieder, ist schon ne Weile her, aber ich hatte und habe viel mit der Verarbeitung des Traumas zu tun gehabt. Und ein Trauma war es, als ich vor nun schon 2,5 Jahren einfach so aus dem nichts heraus umgefallen bin und in maximal vier Minuten mein bisheriges Leben Geschichte war.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Außen ist nicht innen und umgekehrt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Da bin ich mal wieder, ist schon ne Weile her, aber ich hatte und habe viel mit der Verarbeitung des Traumas zu tun gehabt. Und ein Trauma war es, als ich vor nun schon 2,5 Jahren einfach so aus dem nichts heraus umgefallen bin und in maximal vier Minuten mein bisheriges Leben Geschichte war.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich glaube niemand, der sowas nicht erlebt hat, kann sich ansatzweise vorstellen, was das für ein Gefühl ist. Du gehst gut gelaunt zum Essen. Denkst alles ist gut, freust Dich, hast Spaß und dann gehst Du plötzlich komisch und im nächsten Moment fällst Du um und findest Dich im Krankenhaus wieder und rein gar nichts ist noch so wie es war. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es dauert unendlich lange bis man das verdaut hat und irgendwie habe ich das immer noch nicht. Ich arrangiere mich damit, klar, aber immer wieder macht es mich unglaublich traurig, wenn ich merke was nicht geht, aber früher nie ein Problem war. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das ist das eine, dass man von unabhängig in abhängig rutscht, plötzlich wackelig und unsicher ist, nicht mehr kann wie man will und möchte. Gut, der Kopf ist hellwach, was gut und nicht gut ist. Ich kann denken, sprechen, schreiben, mich ausdrücken. Das ist viel Wert.  Zugleich ist der Kopf mit seinem machen wollen schon im Ziel, aber der Körper steht noch an der Startlinie, weil er nicht hinterher kommt. Das ist so übel.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Womit wir beim eigentlichem Thema wären. Das was man außen sieht, ist nicht gleich das, was innen stattfindet.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Man sieht, ok die kann links Arm und Bein nicht bewegen. Es betrifft aber die komplette linke Seite vom Scheitel bis zu den Zehen. Kein bewegen der Zehen, immer wieder Probleme mit dem Gleichgewicht, klar, wenn man von oben nach unten geteilt wurde. Und das verunsichert unglaublich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Weiterhin glauben viele z. B. der Arm bewegt sich nicht und ist somit taub. Dem ist aber nicht so. Er hat viel Gefühl, fast schon zu viel. Arm wie auch das Bein sind mega empfindlich. Auch ist dort oft ein Gefühl wie unter Strom drin, es kribbelt als wenn hunderte von Ameisen unterwegs sind, es herrscht Spannung als wenn es gleich knallt und auseinander platzt, von der Hüfte bis zu den Zehen, in Schulter,  Rücken und Arm. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja selbst an der linken Kopfseite und im Gesicht. Und dann dazu Nervenschmerzen mal mehr mal weniger schlimm. Das alles hält man so nebenbei aus und das sieht man außen alles nicht. Ich kann Menschen mit Phantomschmerzen jetzt gut verstehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann gibt es viele gute Ratschläge, von wegen mehr trainieren und bewegen. Nett, Dankeschön, aber erstmal selber durchmachen und dann Ratschläge erteilen. Das Problem sind nicht die Muskeln, das Problem ist die Schaltzentrale.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wie sagte mal mein Therapeut, auf den Schalter zu drücken ist nicht das Problem, nur geht das Licht nicht an, solange die Sicherung bzw. das Kabel defekt ist. Und der Chefarzt der Neurologie meinte, viel hilft nicht viel. Im Gegenteil, dann wissen die Nerven im Hirn überhaupt nicht mehr was sie machen sollen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Keiner kann mir beantworten, ob und wann und in welchem Umfang die Nerven regenerieren. Das allein ist schon fies. Wenn Dir wer sagt, es dauert 3 Jahre, aber das bekommen wir wieder hin, ist das blöd, aber absehbar. So nun leider überhaupt nicht. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Also immer kontinuierlich Reize setzen, damit die Nerven im Gehirn angeregt werden und wachsen (übrigens 1 mm im Monat) oder andere die Arbeit mit übernehmen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Weiter kommen die inneren Kämpfe dazu, denn mit der Situation und dem Leben so zurecht zu kommen ist irre schwer. Man muss sich immer wieder einfangen, damit der Depri nicht zu groß wird. Oft ist man einfach traurig und frustriert, weil man eben nicht mehr so agieren kann wie früher. Sicher kommt man irgendwie klar und macht, aber dann kommt das kleine Teufelchen auf der Schulter und fragt ... reicht Dir irgendwie? Und dann stellst Du fest, nein es reicht mir nicht. Ich möchte nicht irgendwann diese Erde verlassen und mir sagen, ich habe mein Leben irgendwie geschafft. Nein! Vielleicht ist mein Anspruch da zu hoch, nur hab ich ihn, diesen Anspruch sagen zu können, es war schön.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es fängt schon damit an, dass man z.B. nicht mehr applaudieren kann und unendliche viele andere Dinge, die einfach ganz normal und selbstverständlich sind.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Soviel geht in einem vor, ein stetiges hin und her und auf und ab. Allein da hätte ich sehr gern Ruhe drin. Ich versuche täglich aufs Neue Gelassenheit und Ruhe zu finden, zu akzeptieren was ist, mir nicht zu viele Gedanken zu machen über die Zukunft oder die Vergangenheit, sonder im Hier und Jetzt zu bleiben. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich glaube, ich kann meine Situation maximal annehmen. Ich glaube, lieben was ist oder mich so zu lieben wie ich bin, ist schwer. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Alles herausfordernd halt und nicht gerade leicht. Darum Verzeihung, wenn ich nicht immer fröhlich und positiv bin. Ich neige zum Grübeln über das Warum. Und was bitte soll ich aus dieser Erfahrung lernen?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe eine sehr pragmatische Ader, die mir immer wieder hilft auf dem Boden zu bleiben und so geht es weiter Tag für Tag, immer mit der Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  P.S. Ich habe immer noch keinen Bescheid vom Landkreis wegen dem Auto-Zuschuss und somit immer noch kein Auto. Den Termin hatte ich im August 2019, so langsam darf es da mal weitergehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber ich habe seit Dezember 2019 einen Minijob im Homeoffice, der mir Spaß macht. Man darf ja einen Zuverdienst haben in der Erwerbsminderungsrente. Es ist toll, die Finanzen aufzubessern und eine Aufgabe zu haben.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Alles Liebe für Euch
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 10 Jan 2020 11:34:12 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Dankbarkeit</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/dankbarkeitd040eb37</link>
      <description>Es gab die Anregung, was über Dankbarkeit zu schreiben. OK, da gibt es tatsächlich einen Zwiespalt. Ich bin für vieles dankbar und für vieles eben auch nicht. Zum Beispiel bin ich dankbar, dass ich in meiner schönen Wohnung sein darf und Hilfe von meinen Eltern habe. Nicht dankbar bin ich für die ständige Grenzüberschreitung meiner Eltern. Sicher nicht böse gemeint, aber mir wird oft jede Eigenständigkeit abgesprochen und ich fühle mich wie eine 6-Jährige.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  mal ja mal nein 

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/_Water_Lily_Hd-wallpaper-10833947.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Es gab die Anregung, was über Dankbarkeit zu schreiben.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  OK, da gibt es tatsächlich einen Zwiespalt. Ich bin für vieles dankbar und für vieles eben auch nicht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zum Beispiel bin ich dankbar, dass ich in meiner schönen Wohnung sein darf und Hilfe von meinen Eltern habe. Nicht dankbar bin ich für die ständige Grenzüberschreitung meiner Eltern. Sicher nicht böse gemeint, aber mir wird oft jede Eigenständigkeit abgesprochen und ich fühle mich wie eine 6-Jährige.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin dankbar, dass ich wieder alleine sitzen kann. Nicht dankbar bin ich für die täglichen Muskelschmerzen durch den hohen Tonus. Sehr unangenehm, die Medis helfen nur bedingt. Ich möchte auch ungern noch mehr einnehmen, meine Nieren und die Leber sind bereits leicht angeschlagen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin dankbar für die netten Therapeuten, die ins Haus kommen. Nicht dankbar bin ich für die Tatsache, dass ich immer noch so sehr ans Haus gebunden bin und halt nicht alleine raus kann.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin dankbar für ein paar neue Menschen in meinem Leben, oder auch welche, die abhanden gekommen waren und jetzt wieder total lieb für mich da sind. Auch bin ich dankbar, dass ich mit der Krankheit und Behinderung feststellen durfte, wer überhaupt noch an meiner Seite ist. Bei vielen ist die Täuschung der letzten Jahre nun aufgeflogen und ich darf feststellen, dass ich wohl doch nicht so eine Bedeutung hatte, wie ich geglaubt habe. "Ent"-Täuschung. Schmerzliche Feststellung, aber dennoch danke, dass ich jetzt keine Energie mehr in diese Menschen stecke. Nicht dankbar bin ich für einige Menschen, die mir vorschlagen, wir unternehmen dies und das und dann nichts mehr von sich hören lassen. Ich freue mich nämlich darauf, weil sonst nicht viel los ist hier.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dankbar bin ich, dass ich recht gut alleine klarkomme. Nicht dankbar bin ich für die eingeschränkte Beweglichkeit, die mir im Leben doch einiges verleidet.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dankbar bin ich für die Tatsache, dass ich kognitiv nicht eingeschränkt bin, klar denken kann. Nicht dankbar bin ich, weil mein klarer Kopf so viel will und ich kann es aufgrund der Einschränkung nicht machen. Da fühle ich mich manchmal gefangen im eigenen Körper. Das ist ziemlich mies und dann kommt das Gefühl auf, ich werde bestraft für irgendwas.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dankbar bin ich für das Gehen und Sitzen. Nicht dankbar bin ich für die vielen, oft massiven Muskelschmerzen (Nervenschmerzen) und die schnelle Erschöpfung.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Also, ich bin sehr wohl oft dankbar, manchmal dann aber auch wieder nicht. Dualität wie überall, nichts geht nur in eine Richtung. Unser Leben ist Dualität. Es gibt hell und dunkel, warm und kalt, Freude und Trauer usw.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Viele glauben und möchten von mir immer ein fröhliches Dasein sehen, einfach weil ich noch lebe. Ja verständlich, die können nicht mit mir und meiner Traurigkeit und Angst umgehen. Ich bin allerdings nicht immer gut gestimmt, manchmal bin ich nicht froh darüber, dass ich noch lebe. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es ist unvorstellbar hart von 100 aktives Leben auf 0  total eingeschränkt mit täglichen Schmerzen. Klar hätte es noch schlimmer kommen können. Da bin ich tatsächlich wieder dankbar. Aber manchmal, wenn man was machen möchte, was man dann körperlich nicht kann, dann ist da keine Dankbarkeit.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es geht hin und her, mal ja mal nein. Ich glaube, das ist normal und auch ok so. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wenn jemand das anders sieht und glaubt, es hätte schlimmer kommen können, also freu Dich, dem sag ich dann erstmal selber erleben, dann urteilen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 07 Sep 2019 10:14:33 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein anderes Leben</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/ein-anderes-leben3a9aa4d0</link>
      <description>Aus gegebenem Anlass: Da man als Betroffener ja immer ungefragt kluge Ratschläge bekommt, fühle ich da stets den Drang einen Versuch zu starten, den Menschen da draußen zu erklären, wie das so ist mit einer Halbseitenlähmung durch geschädigte Nerven. Wenn man das oder Ähnliches nicht erlebt hat, kann man es sicher nicht nachvollziehen.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Alles neu macht die Hirnblutung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/_Colorful_Water-wallpaper-10807462.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Aus gegebenem Anlass:
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Da man als Betroffener ja immer ungefragt kluge Ratschläge bekommt, fühle ich da stets den Drang einen Versuch zu starten, den Menschen da draußen zu erklären, wie das so ist mit einer Halbseitenlähmung durch geschädigte Nerven.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wenn man das oder Ähnliches nicht erlebt hat, kann man es sicher nicht nachvollziehen. Trotzdem starte ich mal einen Versuch es zu beschreiben.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Erstmal gehst Du gut gelaunt aus dem Haus, es geht Dir super. Kurze Zeit später findest Du Dich auf dem Boden eines Restaurants wieder und dann im RTW und der Notaufnahme.  Was los ist weißt Du nicht, weil gerade war ja noch alles gut. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann hörst Du, es ist eine Hirnblutung. OK, was bedeutet das?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du stellst fest, Du kannst die linke Seite nicht mehr bewegen, Du kannst nicht mehr sitzen und aufstehen, weil Du kein Gleichgewicht mehr hast. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es folgen viele Maßnahmen, um Dich zu stabilisieren. Du kommst in die Früh-Reha, da setzt man Dich auf. Leider spielt Dein Kreislauf da nicht mit und bricht immer wieder zusammen. Keiner kann Dir sagen ob und wann und in welchem Ausmaß Du wieder wirst. Ergo, kein Ende in Sicht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ganz langsam verstehst Du, dass dies keine
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
   Sache von Wochen ist, sondern eher von Jahren. Du machst Dir Sorgen wie es mit Dir weiter geht. Du bedauerst Deinen Chef, weil Du ja nun auf nicht absehbare Zeit Deinen Job nicht machen kannst. Wie und wovon lebst Du in Zukunft ... Angst macht sich breit. Die ist eh von jetzt an Dein ständiger Begleiter.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Yeah, Du kannst schon mal ein paar Minuten sitzen, ohne zu spucken. Aber Du bist in einem Krankenhaus, das Bett, eine sichere Burg.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Spannender Weise ist die Abteilung für Schlaganfall und Co. eingegliedert in die Geriatrie. Verwirrte alte Menschen kommen in Dein Zimmer und glauben, Du liegst in ihrem Bett und machen Aufstand. Nun denn, nur Du stellst fest, Du kannst nicht aufstehen und gehen, um Dich der Situation zu entziehen oder Hilfe zu holen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann kommt die nächste Reha. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du bist immer noch sicher aufgehoben da. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du lernst Dich mit einer Hand anzuziehen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du kommst angeschnallt in einen Stehständer, damit Du lernst wieder Senkrecht zu sein. Danach dann ein Gangtrainer.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du bist überall fixiert, damit Du nicht umfällst, weil Dein Gleichgewicht ist nicht stabil. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du lernst wie ein Baby die senkrechte Haltung und gehen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du musst lernen die Toilette zu benutzen. Natürlich kannst Du das erst Mal nicht alleine. So ist immer wer dabei, wenn Du pinkelst.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du musst in dieser Zeit alles an Schamgefühl, was Du glaubst zu haben, vergessen. Ich könnte heute umgeben von 100 fremden Menschen urinieren und Co., dass macht mir nichts mehr aus.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du bist umgeben von Pflegepersonal, Ärzten und Leidensgenossen jeden Alters. Vom 11 jährigen Mädchen bis zum 85 Jährigen. Eine Welt für sich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann geht es nach Hause. Du hast schon Schiss wie das wohl wird, freust Dich aber auch nach Monaten wieder auf Dein Reich. Erst mal eingewöhnen, gibt Dir Zeit.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Jetzt stellst Du fest, was Du alles verändern musst. Es fängt damit an, dass Du einhändig nicht mehr einen BH anziehen kannst. Was tun, also Bustiers kaufen. Die Schlüpper aus Seide sind jetzt auch ungünstig, weil Du ja jetzt viel sitzt und das ist dann untenrum schwitziger als sonst, also müssen Schlüpper aus Baumwolle her.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du kommst in Rückenlage, weil was anderes geht ja nicht mehr, nicht an den Schalter der Nachttischlampe.  Also neue Füsse unter den Nachtisch, reicht nicht. Neue Nachttischlampen mit Kettenzug müssen her.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Du kannst alle Deine Schuhe entsorgen. Der gelähmte linke Fuß lässt sich in keinen Slipper schieben. Er ist immer geschwollen und man glaubt es kaum, da keine Belastung da ist, ist der Muskel schlapp und Du hast mindestens eine wenn nicht zwei Schuhgrößen mehr. Also müssen andere Schuhe her. Sneaker mit Klett. Gar nicht so leicht zu finden. Und als eitle Frau nehmen wir dann auch eine Auswahl und begnügen uns nicht mit einem Paar. Ich habe geweint, als ich mich von all meinen schönen Schuhen getrennt habe. Männer mögen da vielleicht anders ticken. Für mich war das schlimm.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Als nächstes Hosen, weil man kann und will ja nicht immerzu in der Joggingbuxe rumsitzen. Einhändig Hose mit Reißverschluss und Knopf geht, ist aber nicht einfach. Also müssen Hosen mit Gummibund her. Bei meiner Größe auch eine elendige Sucherei, die Länge halt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Im Bad vorm Spiegel stehen zum Schminken und Fönen, geht mangels Gleichgewicht auch nicht mehr. Also Esszimmer umgebaut in ein Büro und in einer Ecke einen Schminktisch mit Spiegel vor dem ich sitzen kann. Perfekt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  So geht das Geld flöten. Ein Duschvorhang, der sich an Dich schmiegt beim Duschen ist auch voll übel. Du hast genug mit Dir zu tun. Also muss der weg und eine andere Lösung her. Oh und Wasserschuhe, weil ohne Schuhe geht vom Halt und Gleichgewicht auch noch nicht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das Bad wird umgebaut, die 4000 von der Pflegekasse reichen nicht dafür. Jeder, der mal ein Bad saniert hat, weiß, wie teuer das ist. Und so fallen einem ständig Dinge auf, die man ändern kann und sollte, damit das Halbseiten gelähmte Leben leichter wird. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nicht zu vergessen, dass viele Menschen einfach verschwinden aus Deinem Leben, weil Du nicht mehr funktionierst. Sollte man nicht glauben, ist aber so. Die gucken mal, stellen fest, Du stirbst nicht und verdrücken sich leise durch die Hintertür, weil sie mit Dir nichts mehr anfangen können so wie Du jetzt bist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dabei bin ich wie immer. Gut, nicht mehr so belastbar und die linke Seite funktioniert halt nicht. Ich umarme dann nur mit rechts. Achterbahn fahren würde ich jetzt nicht unbedingt, aber das hat mir früher auch nicht viel Freude bereitet. Ich bin halt vorsichtiger geworden. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Vieles habe ich jetzt verändert und erneuert, damit ich besser klarkomme, denn ich muss mit dieser Lähmung noch lange, vielleicht sogar immer leben.  
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Schlimm für mich ist, dass ganze alte Leben loszulassen, zu vergessen. Jetzt heißt es, alles neu zu gestalten. Das ist auch eine Chance auf Veränderung, die vermutlich sonst nicht stattgefunden hätte. Aber es ist für mich als planenden, organisierten Menschen nicht leicht, nicht zu wissen, was kommt, wie es laufen wird und wie es weiter geht. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Selber verändert man sich auch. Man schaut in den Spiegel und fragt sich, wer ist das, die kenne ich nicht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Irgendwas wird sicher passieren. Im besten Fall kommt Beweglichkeit zurück und ich finde eine Aufgabe, die mich glücklich macht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Einfach ist das alles nicht, eine herausfordernde Aufgabe, die ich, glaube ich, bis jetzt ganz gut gemeistert habe. Gut, ich hab viel erneuert und dazugekauft, damit es besser geht und nun bin ich erst mal Pleite. Shit happens, es wird auch wieder anders. Ich übe mich in Selbstliebe, denn mich so zu akzeptieren und zu lieben wie ich jetzt bin, ist ebenfalls eine Herausforderung. Ich habe gelernt ich bin gut, wenn ich funktioniere, nun muss ich lernen, dass ich auch mit Behinderung ein liebenswerter Mensch bin. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es gibt soviel dazu zu erzählen, so viel zu lernen, zu üben, zu erfahren, man könnte Romane schreiben. Vielleicht mache ich das auch mal.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Jetzt geht es erst mal mit Therapie weiter, die Fahrerlaubnis kommt als nächstes, das TÜV Gutachten ist jetzt da. Übrigens auch ein verdammt teures Vergnügen. Dann hätte ich gern einen Minijob, um mal wieder was zu machen, was nach Arbeit aussieht. Und ich arbeite weiter an mir. Meine Seele wollte mir durch den Hirnschlag ja bestimmt was sagen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es ist noch ein weiter Weg, denke ich. Leider habe ich immer das Gefühl, mir läuft die Zeit davon. Aber das ist ein anderes Thema und führt jetzt zu weit. We will see :-)
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wer mal Laune hat, probiert mal morgen früh sich mit einer Hand anzuziehen. Wir machen es auch nicht schwer, nur Unterwäsche, Socken und Shirt und Jeans. Bin gespannt auf Rückmeldung wie lange es gedauert hat. Und nicht schummeln.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Oh und eins noch. Jeder Mensch und jeder Fall ist komplett individuell. Also nie den einen mit dem anderen vergleichen. Wenn da einer im TV ist, der dies und das kann, genau hinhören. Vieles wird da nicht gesagt. Man kann einfach keine Vergleiche anstellen. Wenn mir einer sagt, guck mal die Bahnradfahrerin lebt doch super, trotz ihrer Querschnittslähmung. Ja sicher toll, nur ganz andere Voraussetzungen. Wenn ich beide Arme bewegen könnte, könnte ich unglaublich viel mehr machen im Alltag. Und da ist ein Partner da, der sie liebevoll unterstützt und als Beamtin und Profi-Sportlerin auch noch mal anders unterstützt. Ich bin allein mit dem Kram und zwar körperlich, mental, finanziell, also in jeder Hinsicht. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber das ist jetzt auch egal. Es ist wie es ist. Ich muss halt gucken, das bestmögliche daraus zu machen. Das ist oft sehr schwer und frustrierend. Aber ich glaube, ich schlage mich ganz gut. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber bitte Leute, vergleicht nicht und gebt keine Ratschläge, wenn ihr nicht 100% genau wisst, wovon ihr sprecht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nachfragen ist jederzeit erlaubt und erwünscht, traut Euch ruhig, insoweit Interesse besteht. Ich stehe gern zur Verfügung und beantworte alles so offen wie möglich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 28 Aug 2019 11:25:50 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Mein Weg</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/mein-weg3de5f1f8</link>
      <description>Als ich vor ein paar Tagen zweijähriges Jubiläum hatte, ging ich noch mal gedanklich meinen Weg bis hierher durch. Am 29.07.2017 bin ich aus dem Nichts umgefallen, keine Vorzeichen oder Warnungen. Bähm und dann lag ich da. Hirnblutung in den Stammganglien rechts. Motorik links völlig weg - Halbseitenlähmung. Das ich noch lebe ist schon erstaunlich genug bei der Größe der Blutung.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Zum Jahrestag

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/118058.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Als ich vor ein paar Tagen zweijähriges Jubiläum hatte, ging ich noch mal gedanklich meinen Weg bis hierher durch.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Am 29.07.2017 bin ich aus dem Nichts umgefallen, keine Vorzeichen oder Warnungen. Bähm und dann lag ich da.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Hirnblutung in den Stammganglien rechts. Motorik links völlig weg - Halbseitenlähmung. Das ich noch lebe ist schon erstaunlich genug bei der Größe der Blutung.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Seither ist mein Leben nicht mehr das, was es war und so wie es war, wird es auch nie wieder. Aber mittlerweile muss es das auch nicht mehr. Was das bedeutete konnte ich damals überhaupt nicht abschätzen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zu Beginn war ich hauptsächlich mit meinem Körper beschäftigt, weil es ging ja nichts, nicht mal sitzen. Immer wenn man mich aufsetzte mit vereinten Kräften, ging mein Kreislauf stiften. Mir wurde schlecht und das war es dann.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Also erstmal Körper-Kampf. Langsam aber sicher verstand ich, was mit mir geschehen war und dass ich wohl nicht in 6 Wochen wieder fit sein würde. Dennoch verweigerte mein Hirn die Tragweite anzusehen und zu erkennen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Immer hörte ich, "Sie müssen Geduld haben". Toll wirklich, als aktiver eigenständiger Mensch plötzlich angebunden und abhängig zu sein, ist der blanke Horror. Und mit sich selber und seinen Ansprüchen an sich selbst geduldig zu sein klappt da nicht wirklich. Die Psychologin im Krankenhaus war da gut aufgestellt und man konnte gut mit ihr reden und weinen. Geweint habe ich ständig, egal aus welchem Grund. Das emotionale Zentrum im Gehirn ist auch verletzt und reagiert total über. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Die ersten Wochen hatte der Körper nun Vorrang. Allerdings kamen natürlich nach und nach die Gedanken, wie geht es weiter und was passiert als nächstes. Sehr hilfreich war hier die Unterstützung einer Heilpraktikerin für Psychotherapie, die ich schon lange kannte und mit der ich auch schon früher an meinen Seelen-Themen gearbeitet hatte. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Viele "ENT"-Täuschungen musste ich erleben. Menschen, von denen ich dachte, ich hätte eine Bedeutung in deren Leben, ließen mich allein, aber auch viele positive Überraschungen. Menschen, die plötzlich immer da waren, sich kümmerten in Freundschaft, mich besuchten, mich unterhielten, mir Mut zusprachen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Da man ja nicht mehr weg kann, sondern plötzlich 100% mit sich beschäftigt ist (keine Flucht in Form von Termin-Stress oder Sport oder so mehr möglich), beginnt man automatisch sein Leben zu reflektieren.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Man muss also körperlich und seelisch viel verarbeiten, alte Seelen-Themen anschauen, viel erdulden und ertragen in jeder Beziehung. Es ist ein Wahnsinns-Kraftakt, bei dem jeder Zuspruch und jede Unterstützung einfach gut tut.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Langsam aber sicher kamen kleine Verbesserungen und damit wieder ein besseres Gefühl (Mut und Motivation). Ich begriff, dass wir über viele Jahre der Genesung reden und nicht über Monate. Irgendwie geht es weiter, Behörden-Dramen, finanzielle Sorgen, Lebensplanung im allgemeinen und und und ...
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es gäbe so viel zu erzählen dazu, was man erlebt, fühlt und so mit- und durchmacht.  Wie es so sein sollte, stolperte eine ganz tolle Frau in mein Leben, die mich seither mit Energiearbeit seelisch unterstützt. Wie ich feststellen durfte, ist diese Arbeit unglaublich wichtig.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe mittlerweile sehr viele, sehr schmerzhafte alte Themen angeschaut und auch noch einmal durchlebt. Ganz wichtig für die Heilung. Wenn die Seele heilt, kann auch der Körper heilen, denn der Körper ist der Spiegel der Seele.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja, es war und ist auch noch manchmal schmerzlich, sich da die alten Emotionen anzuschauen. Aber dann ist es ein tolles Gefühl. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dank dieser Arbeit habe ich heute ein sehr viel stärkeres und positives Gefühl in mir, auch wenn mein Körper immer noch schwächelt und noch nicht mitgezogen hat. Er braucht noch Zeit. Materie ist langsamer als Geist und Seele.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Erwähnen möchte ich hier auch Christian Huber - Der Code - war auch echt hilfreich für mich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und die tolle Unterstützung mit der Energiearbeit, die nach wie vor stattfindet, ich bin noch nicht am Ende, der Weg ist noch weit.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich habe viel über mich gelernt und erkannt, was und wer wichtig ist zum Beispiel. Ich weiß jetzt, wie stark ich bin und immer war. Das ich ein toller Mensch und und eine tolle Frau bin. Etwas, was ich zuvor nie erfahren habe. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wo der Weg mich hinbringt, weiß ich nicht. Kurzfristig hoffe ich auf mehr Selbstständigkeit (Autofahren, arbeiten) und ganz viel Selbstwert und Selbstliebe, trotz einer körperlichen Einschränkung. Langfristig auf Genesung und die Erfüllung von ein paar Träumen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Bei einer Hirnverletzung und somit einer neurologischen Erkrankung ist alles und nichts möglich. Ich mache täglich meine Therapien und muss mich überraschen lassen, was das Leben noch mit mir vorhat. Keine einfache Aufgabe für mich. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin dankbar für die tolle Unterstützung, die mir immer noch zuteil wird und mich weiter trägt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 05 Aug 2019 14:09:43 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Behörden</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/behoerden99a5ddd6</link>
      <description>Oh weh, was hab ich mittlerweile nicht schon alles erlebt mit den Behörden. Erst das Theater mit der Erwerbsminderungsrente und nun versuche ich gerade rauszufinden wer den Antrag auf Kraftfahrzeughilfe bearbeitet.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Wenn es nicht so schwierig wäre, wär es fast schon komisch

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/Pig_5-edadc02d-6e41-4b1b-bada-de577d46a1f7.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Oh weh, was hab ich mittlerweile nicht schon alles erlebt mit den Behörden. Erst das Theater mit der Erwerbsminderungsrente und nun versuche ich gerade rauszufinden wer den Antrag auf Kraftfahrzeughilfe bearbeitet.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zur Zeit versuche ich ja gerade meine Fahrerlaubnis wieder zu erhalten. Alles natürlich hoch offiziell, damit es nicht eines Tages zu Problemen kommt. Das ist auch ein abendfüllendes Thema :-) Gutachten, Fahrstunden und Fahrprobe mit dem TÜV und dazwischen hängt als Veranlasser der Landkreis. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Parallel dazu läuft jetzt ein Antrag auf Kraftfahrzeughilfe bei der DRV (Rente) in Berlin.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wie ich jetzt feststellen durfte, fühlen die sich aber nicht zuständig, weil ich noch befristet in voller Erwerbsminderungsrente bin. Ergo ist das kein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben, sonder auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - na und. Das wiederum hat zur Folge, dass der Antrag von der Rente abgewimmelt wurde und nun zum Sozialamt geschickt wurde.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Tja, und nun? Aktuell versuche ich gerade rauszufinden wer das bearbeitet und mit was ich da so rechnen kann und ob überhaupt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Der Witz an der Sache ist, dass ich ja in meinem Alter durchaus noch am sozialen Leben teilhaben könnte und möchte und dass ich auch wieder arbeiten will. Auch jetzt dürfte ich drei Stunden täglich arbeiten, was aber verdammt blöd ist, wenn man nicht da hinkommt. Würde bedeuten, ich müsste mich immer fahren lassen oder meinen Minijob Verdienst direkt an ein Taxi-Unternehmen weiterreichen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich darf auch mit der 


  
                    &#xD;
    &lt;!--StartFragment--&gt;                          Erwerbsminderungsrente
  
                    &#xD;
    &lt;!--EndFragment--&gt;                          

 einen Minijob ausführen und bis zu 6300 Euro im Jahr dazuverdienen, sprich bis 3 Stunden am Tag was tun. Wenn ich dann 2021 wieder mindestens Teilzeit arbeiten könnte, habe ich kein Auto und käme nicht hin, aber man möchte, dass die Leute möglichst schnell wieder in den Job zurückgehen - ja was denn nun. Ich soll arbeiten, bekomme aber als Behinderter keine Unterstützung zu einem Fahrzeug, damit ich zu einer Arbeit fahren kann.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wie denkt man sich das wohl so? Meine nicht mehr jungen Eltern müssen mich bringen und holen, ich nehme ein Taxi und hab somit keinen Verdienst mehr übrig?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Mal abgesehen davon, dass man eben auch mit eigenem Fahrzeug freier wäre und wieder mehr Lebensqualität hätte.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Na denn, wer braucht schon Lebensqualität?
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Also mal wieder auf die Dinge warten, die da kommen, wenn denn dann Dinge kommen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wie so oft heißt es warten, warten und nochmal warten und das Zauberwort Geduld - ist übrigens mittlerweile komplett überstrapaziert-.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich stelle fest, eine solche unverschuldete Erkrankung, die einem alles genommen hat, erfordert übermenschliche Geduld.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und erfordert Vertrauen in die Willkür unserer deutschen Behörden. Zudem ist sie verdammt teuer und man braucht Bärenkräfte für die Kämpfe, die man immer wieder ausfechten muss, z.B. mit Krankenkasse, Rentenkasse usw. Nie aufgeben, aber anstrengend ist das dann schon, denn man möchte sich ja lieber auf seine Genesung konzentrieren.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann weiter mit Geduld, Gott vertrauen und was sonst noch so geht. Ne halbe Million im Lotto wäre auch cool, dann hätte man weniger Sorgen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Übrigens, eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. Ich hab dank guter Beratung eine abgeschlossen vor ein paar Jahren. Es gibt da mittlerweile gute und günstige Varianten für jedes Alter, die hilft jetzt echt weiter beim monatlichem finanziellen Überleben.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Davon kann ich gern nochmal mehr erzählen bei Gelegenheit. Wer da Interesse hat, ich kann gern einen Kontakt vermitteln.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Jul 2019 10:25:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abwärts</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/abwaerts1470ca28</link>
      <description>So, nun ist es dann doch passiert. Ich bin hingefallen. Nicht zum ersten Mal, aber unglücklich. Ich bin kurz vor Mitternacht vom Wohnzimmer ins Bad. War auf der Toilette, fasse den Wandgriff an, um mich hinzustellen und schwupps hatte ich den Griff in der Hand. Nun war ich zu hoch, aber eben noch nicht hoch genug, um stabil zu sein, verliere also den Halt und falle zurück auf die Toilette. Von da aus dann auf den Boden. Es versteht sich von selbst, dass es die linke Seite war, die eh schon geschädigte. Nun lag ich da unten zwischen Waschmaschine und WC.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Glück gehabt, auch wenn es immer noch Probleme macht

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/Saint_patrick-0e07e75d-3f05-4ba1-a1b2-56d48fa07b14-e149ab64.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    So, nun ist es dann doch passiert. Ich bin hingefallen. Nicht zum ersten Mal, aber unglücklich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich bin kurz vor Mitternacht vom Wohnzimmer ins Bad. War auf der Toilette, fasse den Wandgriff an, um mich hinzustellen und schwupps hatte ich den Griff in der Hand.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nun war ich zu hoch, aber eben noch nicht hoch genug, um stabil zu sein, verliere also den Halt und falle zurück auf die Toilette. Von da aus dann auf den Boden. Es versteht sich von selbst, dass es die linke Seite war, die eh schon geschädigte.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nun lag ich da unten zwischen Waschmaschine und WC.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Meine Mutter (wohnt nebenan) hörte es poltern und war gleich zur Stelle. Nun wollte sie mich hochziehen, was aber mit einer gelähmten Person nicht so einfach geht. Sie hat dann meinen Vater geholt, der hatte aber auch keine Chance.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    Nun setzte mein Mechanismus ein, was hast Du gelernt? 
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Erstmal checken ob was kaputt ist - nö scheinbar nicht. Dann musste ich aus der Ecke raus, also vorrobben auf dem Popo. Und ja, der Po war noch ohne Hosen, soweit war ich ja noch nicht gekommen (unschön, aber nicht zu ändern).
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Neuer Versuch mit hochziehen. Wieder keine Chance, mein linkes, eh geschädigtes Bein verdrehte sich immer und sackte weg. Also weiter auf dem Hinterteil robben aus dem Bad raus ins Schlafzimmer zum Bett.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann die Beine angewinkelt und mit rechts an der Bettkante hochgedrückt. Na super, zumindest schon mal auf den Knien. Dann den Rest mit Vaterns Hilfe hoch aufs Bett. Und ich saß - Yeah!
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Noch mal überprüft, es schien aber soweit alles heil zu sein. Am linken Arm merkte ich, da kommt eine Prellung.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Gut, ich gleich wieder hoch, Stock her und ein paar Schritte gehen. Verdammt, ein stechender Schmerz im Oberschenkel ließ das Bein zusammensacken. Ergebnis: Zerrung, die Muskeln total verdreht bei der Aktion. Tja, da kann man nicht viel machen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich hab eingecremt, Schmerztablette genommen, hatte Physio am nächsten Tag - die Stelle massieren.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Innerlich hatte ich Adrenalin pur auch am Dienstag noch. Der Doc war hier, hat noch mal drübergeschaut.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dienstag gab es dann von einer lieben Freundin Reiki drauf, war auch sehr angenehm.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Mittwoch früh ging es schon wieder besser, nur die Unsicherheit war noch da. Mittwochnachmittag hat sich dann wohl der Schock gelöst mit Kreislauf, Übelkeit und Erbrechen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Seit Donnerstag geht es besser, obwohl jeden Tag was anderes weh tut. Bisschen Schiss ist auch noch da, aber das dauert noch etwas bis da wieder volles Vertrauen da ist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Fazit: Das war nun echt völlig überflüssig, hat mich zurückgeworfen. Ich weiß jetzt, dass schlecht laufen besser ist als gar nicht laufen und ich hatte Riesenglück, dass nicht mehr passiert ist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Übrigens habe ich jetzt einen festen Griff an der Wand, das passiert so nicht mehr.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 09 Jun 2019 10:10:04 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hirnblutung</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/hirnblutung4f56a5b5</link>
      <description>Hirnblutung hieß es am 29.07.2017. Bei einer Hirnblutung kommt es zum Austritt von Blut aus einem Blutgefäß in einen Raum innerhalb des Schädels bzw. in das Hirngewebe hinein. Verschiedene Ursachen können hier ein Grund sein.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Was ist das eigentlich?

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/20190502_212806-e2e1b0c1-273ec657.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
    Hirnblutung hieß es am 29.07.2017
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Oben seht Ihr wie es bei mir im Kopf ausgesehen hat. Der schwarze Fleck ist die Blutung.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Erklärung:
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Bei einer Hirnblutung kommt es zum Austritt von Blut aus einem Blutgefäß in einen Raum innerhalb des Schädels bzw. in das Hirngewebe hinein. Verschiedene Ursachen können hier ein Grund sein.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das Blut kann an unterschiedlichen Stellen austreten und sich da künstlich Platz verschaffen (raumfordernd).
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es kann zwischen Schädel und Hirnhaut, zwischen den Schichten der Hirnhäute  oder wie bei mir in das Gehirn selber austreten. Das nennt man dann eine
  
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
     intrazerebrale Blutung
  
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
  . Das Blut tritt aus einer Gehirn versorgenden Ader aus und verschafft sich Platz, ist also raumfordernd. Hirngewebe wird verdrängt und dadurch geschädigt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Das betroffene Gewebe kann seiner Funktion nicht mehr nachkommen. Symptome sind dann wie bei einem Schlaganfall auch. Hirnblutungen sind schwere Erkrankungen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann gibt es noch subdurale Blutungen und epidurale Blutungen, die häufig durch Traumata (Unfälle, Stürze usw.) entstehen. Diese Blutungen sind dann halt an anderen Stellen mit anderen Auswirkungen, aber nicht minder gefährlich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Hirnblutungen können ganz unterschiedliche Ursachen und Auswirkungen haben. Einige kann man operativ entfernen und die wie sie bei mir aufgetreten ist leider nicht, da es zu dicht am Stammhirn ist oder sogar direkt im Stammhirn. Das hieß dann offiziell intrazerebrale Blutung rechts im Bereich der Stammganglien.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Da war mit OP oder Katheder nichts zu machen. Also überwachen, Medikamente und hoffen, dass es von selber aufhört, was es dann ja auch Gott sei Dank tat.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Die Folgen sind gravierend. Die Schädigung ist massiv und somit auch die Auswirkung. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich steuere auf den 2. Jahrestag zu. Es hat sich schon viel getan, aber irre viel klappt immer noch nicht wieder.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Therapien gehen weiter und ich hoffe, dass sich meine Nerven im Hirn entschließen können, die Arbeit ihrer ausgefallenen Kollegen mit zu machen bzw. neu zu entstehen und zu lernen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Gott sei Dank habe ich keine kognitiven Ausfälle, nur körperliche. Was aber mindestens genau so ätzend ist. Mein Kopf will so viel auch an Bewegungen durchführen und weiß ja auch ganz genau, dass es alles vor Kurzem funktioniert hat. Nur leider funktioniert die Ausführung jetzt eben nicht mehr. Ziemlich frustrierend, aber das ist ein anderes Thema.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Diese Hirnblutung ist eben nicht nur körperlich (darauf wird es leider oft reduziert), sondern auch seelisch und geistig eine enorme Herausforderung. Du kannst alles und dann ganz plötzlich nichts mehr. Ich glaube, wer empathisch ist, kann evtl. versuchen das zu verstehen, aber wenn man es nicht erlebt hat, ist es vermutlich schwer nachvollziehbar.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/20190502_212806-e2e1b0c1-273ec657.jpg" length="3689111" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 29 May 2019 10:13:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.viola-trein.de/hirnblutung4f56a5b5</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hirnblutung</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Überprüfung der Fahrerlaubnis</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/ueberpruefung-der-fahrerlaubnisa8565749</link>
      <description>Autofahren nach einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung. In der Reha bekam ich gesagt, die ersten 6 Monate schon mal gar nicht. Und dann muss das Kognitive überprüft werden und dann sieht man weiter. Und genauso war es dann auch. Nun sind schon 1,5 Jahre vergangen (wie die Zeit rennt). Zu Anfang war ich tatsächlich noch nicht gut drauf und hatte auch keine Ambitionen zu fahren. Irgendwann änderte sich das und ab da wollte ich wieder. Aber da war dann ja nun noch die Überprüfung der kognitiven Fähigkeiten.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Autofahren nach Schlaganfall oder Hirnblutung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/Garfield-cd64a31b-52c4-4f6f-b714-85b9527c1093-d13320d3-865337f2.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Tja, mhh, Autofahren nach einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung. In der Reha bekam ich gesagt, die ersten 6 Monate schon mal gar nicht. Und dann muss das Kognitive überprüft werden und dann sieht man weiter.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und genauso war es dann auch. Nun sind schon 1,5 Jahre vergangen (wie die Zeit rennt).
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zu Anfang war ich tatsächlich noch nicht gut drauf und hatte auch keine Ambitionen zu fahren. Irgendwann änderte sich das und ab da wollte ich wieder. Aber da war dann ja nun noch die Überprüfung der kognitiven Fähigkeiten.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Also einen Termin bei einem Neurologen in der Nähe gemacht, der auch Verkehrsmedizin macht und dafür zugelassen ist. Nach einer Stunde im Wartezimmer hat er mir dann gesagt, da ich ja bald in die Reha ginge wäre es doch viel besser die Überprüfung würde dort stattfinden, die wären da auch besser aufgestellt.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  OK, also auf die Reha gewartet. Dort angekommen habe ich sofort gefragt von wegen Gutachten für das Fahren eines Fahrzeugs. Schade, man sagte mir Überprüfung Kognitive und Sehtest ja, aber Gutachten erstellen nein.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich war also keinen Schritt weiter. Sofort habe ich dann wieder bei dem Neurologen angerufen, damit direkt nach der Reha das Gutachten dort erstellt wird.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Daheim angekommen bekam ich einen Infekt mit Fieber und konnte den Termin nicht wahrnehmen. Wieder erhielt ich einen neuen Termin. Dieser wurde dann von der Praxis abgesagt, weil der Doc erkrankt war und ist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Jetzt habe ich bei der Führerscheinstelle des Landkreises hinterfragt, ob das Gutachten zwingend ein Neurologe erstellen muss. Ich hatte da noch einen Arzt in der Nähe, der sowas macht, der ist aber eben kein Neurologe. Und sonst sind die hier mit der Möglichkeit auf Vehrkehrsgutachten dünn gesät.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja, musste natürlich zwingend ein Neurologe sein. Da die Führerscheinstelle nun Kenntnis hatte, meinte die Mitarbeiterin, dass sie das auch von dort veranlassen könne. Ok, warum nicht, dann weiß der zuständige Arzt wenigstens, dass alle Anforderungen vom Amt beantwortet sind. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es dauerte etwas, wie das mit den Behörden so ist, dann bekam ich die Aufforderung vom Amt für das Gutachten, mit einer Liste von möglichen Ärzten.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und siehe da, tatsächlich einer gar nicht so weit weg dabei. Ein Zentrum für seelische Gesundheit, was es hier alles gibt. Angerufen, vom Arzt zurückgerufen worden (total netter Typ), Termin gemacht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und nun hat der Termin stattgefunden. War sehr positiv, Gutachten wird erstellt. Jetzt noch abwarten, ob das Amt noch was will, z.B. Nachweis einer Fahrstunde oder so.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber es wird.....
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich kann mich dann nun mit einem passenden Auto auseinandersetzen, mit Umbau im Auto, Technik für den Rolli Transport (der muss draußen leider immer noch mit), mit Anträgen auf Zuschuss für Kauf und Umrüstung usw.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es ist immer was zu tun :-)
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Der Knaller war noch, dass der Gutachten-Neurologe meinte das wäre alles nicht nötig gewesen. Im Grunde hätte mir mein Hausarzt ein "go" geben können und gut wäre es gewesen. Na egal, mein Hausarzt ist sehr vorsichtig und umsichtig und hätte das sicher auch nicht einfach so gemacht. So bin ich auf der sicheren Seite.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 11 May 2019 09:55:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Loslassen</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/loslassenf089ab1a</link>
      <description>Was heißt loslassen überhaupt? Irgendwie verbindet man damit nichts Gutes, es klingt nach Verlieren und Aufgeben. Aber das ist es nicht, es klingt nur so und fühlt sich im ersten Moment vielleicht auch so an. Es bedeutet, Vertrauen haben in sich, das Leben und den Lauf der Dinge. Und die Verantwortung zu übernehmen, Deiner Intuition zu folgen. Es ist das Akzeptieren und das Annehmen von dem, was gerade da ist, das Hier &amp; Jetzt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Loslassen - was heißt das überhaupt?

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/FB_IMG_1534232713114-e1f99cf0-2e341736-aa60fcb2.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Ich hatte ja beim letzten Mal angedeutet, ich wollte etwas zum Thema Loslassen schreiben. Da es mich gerade aktuell wieder bewegt, hier ein paar Gedanken dazu.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Was heißt Loslassen überhaupt? Irgendwie verbindet man damit nichts Gutes. Es klingt nach Verlieren und Aufgeben. Aber das ist es nicht, es klingt nur so und fühlt sich im ersten Moment vielleicht auch so an.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Es bedeutet, Vertrauen haben in sich, das Leben und den Lauf der Dinge. Und die Verantwortung zu übernehmen, Deiner Intuition zu folgen. Es ist das Akzeptieren und das Annehmen von dem, was gerade da ist, das Hier &amp;amp; Jetzt. Einfach fließen lassen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zitat von Laotse: "Treib den Fluss nicht an, lass ihn strömen."
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja, und genau da wird es echt schwer. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Denn durch die Überraschung des Lebens, meiner Hirnblutung mit Halbseitenlähmung, darf ich jetzt lernen, verdammt viel loszulassen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zuerst ist da mein Körper, der nicht mehr so funktioniert wie ich es gewöhnt bin. Nichts geht mehr einfach so wie früher. Zum Beispiel das Anziehen, das Haus verlassen, ja selbst der Gang zur Toilette. Dann der Job, den man gern gemacht hat und nun nicht mehr ausüben kann. Und die vielen Menschen, die sich verdrücken, weil Sie mit Behinderung nicht umgehen können und wollen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Und das ist nur das, was im Außen sichtbar ist. Durch diesen massiven Einschnitt im Leben wird auch ganz viel Seelen-Müll aufgewühlt, will angeschaut werden, um dann eben im besten Fall auch losgelassen zu werden.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Loslassen sagt man oft einfach so dahin. Das ist nicht gut für Dich, dann lass es los.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Tja, wenn das so einfach wäre, hätten viele nicht die Probleme, die sie haben und viele wären viel entspannter. Vor allem gehört dazu ganz viel Vertrauen. Vertrauen in sich und den Fluss des Lebens. Und das ist halt oft nicht da oder nicht genügend da. Warum? Das ist ein ganz anderes Thema.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann kann dieses Vertrauen auch erschüttert werden, so wie bei mir als mich ganz plötzlich die Hirnblutung aus dem Leben geworfen hat. Oder als Beispiel, wie bei einer Freundin, die überfallen wurde. Da gibt es so viel, was alles Bisherige über den Haufen wirft. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ja, und genau an dieser Stelle wird es besonders schwer loszulassen und zu vertrauen, dass das Leben nicht gegen Dich ist und alles wieder gut werden kann.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich denke, man kann aber lernen wieder da hinzukommen. Das ist viel, viel Arbeit und immer wieder dranbleiben und es sich bewusstmachen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Stück für Stück geht es besser. Auch oder gerade weil alles sich verändert und nichts mehr so ist wie es war. Ein Neubeginn, ein bisschen wie der PC, der sich aufgehängt hat und den man dann neu startet.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Alles auf Anfang. Das ist mit vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden, klar. Und genau hier kommt das Loslassen und Vertrauen zum Einsatz. Jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Immer dranbleiben und wieder bewusstmachen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Viel Erfolg!
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 13 Apr 2019 10:40:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.viola-trein.de/loslassenf089ab1a</guid>
      <g-custom:tags type="string">Loslassen,Vertrauen,Hirnblutung,Halbseitenlähmung,Ängste,Neubeginn</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Erwerbsminderungsrente</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/erwerbsminderungsrente0707d616</link>
      <description>Es ist ein langer Weg, zumindest war er bei mir sehr lang. Erst einmal muss man verstehen, was überhaupt mit einem passiert ist. Da kommen selbst heute noch immer Momente des Verstehens, als wenn immer mal wieder ein Steinchen an die richtige Stelle fällt - wie beim Tetris. ...</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die Erwerbsminderungsrente - was lange währt, wird endlich gut

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/118058.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Es ist ein langer Weg, zumindest war er bei mir sehr lang. Erst einmal muss man verstehen, was überhaupt mit einem passiert ist. Da kommen selbst heute noch immer Momente des Verstehens, als wenn immer mal wieder ein Steinchen an die richtige Stelle fällt - wie beim Tetris. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann muss man akzeptieren, dass man wohl erstmal nicht wieder in sein gewohntes Leben und Arbeiten zurück kann. Dann ist da der seitenlange Antrag an die Rentenversicherung. Und vor der Rente kommt die Reha, also auch diese beantragen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Wenn man dann endlich in der Reha war und sich mit dem behandelnden Arzt einig ist und diverse Male Arbeitsplatz-Training und eine Belastungsübung gemacht hat, ja dann wird irgendwann im Rehabericht vermerkt, was Sache ist und dieser wird an die Rentenversicherung geschickt. Jetzt heißt es warten. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Bei mir waren dann die 78 Wochen Krankengeld ausgeschöpft und von der Rente immer noch nichts gehört. Was nun, wovon Leben? Also den nächsten Antrag auf Arbeitslosengeld 1 "Nahtlosigkeit" stellen.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Nach telefonischer Rückfrage bei der Rentenversicherung hieß es immer nur, dass liegt beim beratungsärztlichen Dienst, da kann man nichts machen, nur abwarten. Oh weh, die Angst wuchs, dann erstmal ans Sparbuch wie ärgerlich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zwischenzeitlich meldete sich die Krankenkasse. Das Krankengeld war ausgelaufen und die Rente noch nicht genehmigt. Heißt, man wird als Rentenanwärter versichert dort. Heißt aber auch, man muss die Beiträge selber zahlen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Bescheid auf volle Erwerbsminderungsrente, befristet versteht sich.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Da hat man so gehofft und gebibbert, dass man diesen Bescheid bekommt, damit der Lebensunterhalt gesichert ist und dann hält man das Ding endlich in Händen. Das Gefühl dazu ist echt merkwürdig. Klar, Erleichterung, aber auch das bin ich nicht, das gehört bzw. passt nicht zu mir, als wenn es ein Versehen ist.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber dennoch sehr gut, dass damit ein bisschen Ruhe einkehrt und man die finanzielle Angst wenigstens erstmal vergessen kann. Obwohl so wirklich allein leben kann man von dem bisschen Erwerbsminderungsrente auch nicht. Nun hatte ich gottlob eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit aufgestockt und mit Minijob (den man ja haben darf) geht es dann.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Alles in allem, vom Antrag für die Reha bis zum Eintreffen des Bescheides der Rente, ist dann doch ein Jahr vergangen. Ein Jahr voller Ängste und Zweifel wie es weitergeht. Ja, wie es weiter geht in meinem, diesem Leben wird sich noch erweisen. Thema Loslassen von allem, was war. Dazu ein anderes Mal mehr.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 09:45:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.viola-trein.de/erwerbsminderungsrente0707d616</guid>
      <g-custom:tags type="string">Erwerbsminderungsrente,Rentenversicherung</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Angst danach</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/die-angst-danach8cd225a3</link>
      <description>Gerade habe ich sie wieder gespürt , die Angst danach.  Gestern bekam ich plötzlich ziemlich stechende Kopfschmerzen, etwas was ich nicht kenne. Früher hätte ich nicht groß darüber nachgedacht, hätte es wohl nur lästig gefunden. Aber nach dem Erlebnis vor 1,5 Jahren ist es jetzt völlig anders.  ...</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Danach kommt die Angst

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/116570-8b8015a6+%281%29.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Gerade habe ich sie wieder gespürt, die Angst danach. Gestern bekam ich plötzlich ziemlich stechende Kopfschmerzen, etwas was ich nicht kenne. Früher hätte ich nicht groß darüber nachgedacht, hätte es wohl nur lästig gefunden. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Aber nach dem Erlebnis vor 1,5 Jahren ist es jetzt völlig anders. Wie eigentlich alles andere auch. Wenn jetzt was weh tut vornehmlich im Kopf, dann steigt sofort die Nervosität hoch und das Gedanken-Karussell fängt an sich zu drehen. Was ist das jetzt, ist wieder was kaputt im Kopf, ist es ein Warnzeichen usw. usw.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich atme dann tief ein, mache ein paar Tests, die man ja so kennt bei z. B. Schlaganfall und rufe mir ins Gedächtnis, dass ich als ich damals die Hirnblutung hatte, überhaupt keine Schmerzen oder Schwindel o. Ä. hatte. Da bin ich einfach so umgefallen. 
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Zwischendurch ist es auch immer toll in einer Meditation eine Körperreise zu machen. Achte auf Deinen Körper, er spricht mit Dir. Hört sich vielleicht albern an, ist aber so.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  In diesem Zusammenhang möchte ich hier auf das Buch von Karl-Heinz Baaken "....und danach kommt die Angst" verweisen. Er schreibt hier über seinen Schlaganfall und eben auch über die Angst hinterher.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  Ich denke mit dieser Angst muss man sich anfreunden, sie wird immer da sein mehr oder weniger. Man muss sich mit ihr arrangieren, der Körper, der immer zuverlässig war hat seinen Dienst versagt mit gravierenden Folgen. Jetzt heißt es neu anfangen, sich und seinen Körper wieder neu kennen lernen, neues Vertrauen zu entwickeln. Das ist nicht immer so einfach, aber es geht.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  In diesem Sinn höre auf Deinen Körper, darauf was er zu sagen hat, er meint es nicht böse mit Dir, auch wenn es sich vielleicht so anfühlt. Ich weiß wovon ich spreche. Für Gespräche oder Rückfragen bin ich gern da.
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/116570-8b8015a6+%281%29.jpeg" length="28399" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 07 Mar 2019 10:41:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.viola-trein.de/die-angst-danach8cd225a3</guid>
      <g-custom:tags type="string">Angst,Hirnblutung,Körper,Meditation,Vertrauen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0e0dd68d05bc4f5da8f3e79d0f262a7e/dms3rep/multi/116570-8b8015a6+%281%29.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die innere Hausbesichtigung</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/die-innere-hausbesichtigunge3afecf6</link>
      <description>In der indianischen Weisheitstradition gibt es die Vorstellung, der Mensch sei ein Haus mit vier Stockwerken: Körper, Denken, Fühlen, Geist. Diese Vorstellung kann helfen, ein glücklicheres und ausgeglicheneres Leben zu führen. Denn Unzufriedenheit kommt meist daher, dass wir eines der inneren Stockwerke vernachlässigen. ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Heute mal eine Anregung für Euer Wohlbefinden, einfach mal probieren. Mache Deinen Stockwerk-Check!
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Glücklicher und ausgeglichener leben

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/117684.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;!--StartFragment--&gt;  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Gastbeitrag von Sven Lehmkuhl
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Glücklicher und ausgeglichener leben
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    In der indianischen Weisheitstradition gibt es die Vorstellung, der Mensch sei ein Haus mit vier Stockwerken:
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Körper
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Denken
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Fühlen
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        Geist.
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Diese Vorstellung kann helfen, ein glücklicheres und ausgeglicheneres Leben zu führen. Denn Unzufriedenheit kommt meist daher, dass wir eines der inneren Stockwerke vernachlässigen.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Orientierung: Dein Stockwerk-Check
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    In welchem Stockwerk verbringst Du die meiste Zeit des Tages? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Gibt es ein Stockwerk, das Du nicht sehr magst oder vielleicht gar nicht richtig kennst? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Wo entspannst Du Dich am besten? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Welches Stockwerk belebt und inspiriert Dich am meisten? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    In welchem liegen noch Altlasten aus früheren Zeiten herum, die Du rausschaffen könntest? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Könnte in einem dieser Stockwerke noch eine Überraschung auf Dich warten, etwas Neues?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Reflexion: Dein Tages-Rundgang
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Mache es Dir zur guten Gewohnheit, einmal am Tag einen kleinen Rundgang durch diese vier Stockwerke zu machen, vielleicht als eine Art besinnlichen Abendspaziergang. Verweile auf jedem Stockwerk ein wenig. Die unten stehenden Fragen helfen Dir dabei.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Wenn Du Dir jeden Tag ein wenig Zeit dafür reservierst, lernst Du Dich bald gut kennen. Du gewinnst einen klareren Blick für Dich selbst. Es wird Dir leichter fallen, freundlich zu den diversen kleinen Launen zu sein, die in Deinem inneren Haus bisweilen für Unruhe sorgen.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Fragen für Deinen Tages-Rundgang:
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Magst Du Deinen Körper? Hast Du ihm heute Gutes getan?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du gesund und mit Lust gegessen?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du von etwas geträumt oder etwas geplant, das Dich beflügelt?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du heute etwas Neues gelernt?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Konntest Du wenigstens einmal ganz still werden?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du Deinen Atem gespürt?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Gab es heute ein Erlebnis, bei dem Dir das Herz aufging? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du heute ausreichend gelacht?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du einen anderen Menschen umarmt? 
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du ein Gebet gesprochen, ein Wort der Weisheit gelesen oder ein Ritual durchgeführt?
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Hast Du in den Himmel geschaut und Dich gefreut, dass Du lebst?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    Dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Welche Fragen findest Du besonders hilfreich?
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      Deine Anregungen
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    Teile uns gerne Deine eigenen Lieblingsfragen für diese Übung mit, indem Du sie einfach in das Kommentarfeld schreibst. Wir freuen uns auf Deine Anregungen.
  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
    Sven Lehmkuhl
  
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
  Coach für gesunde und agile Selbstführung, Am Fesenfeld 2, 28816 Stuhr
  
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;!--EndFragment--&gt;  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Der Beitrag 
  
                    &#xD;
    &lt;a href="https://heilpraktikerin-vitaltrainerin-hoyer.de/die-innere-hausbesichtigung/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
    Die innere Hausbesichtigung
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
   erschien zuerst auf 
  
                    &#xD;
    &lt;a href="https://heilpraktikerin-vitaltrainerin-hoyer.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
    Naturheilpraxis Maike Hoyer in Syke
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  .
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 03 Mar 2019 12:47:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.viola-trein.de/die-innere-hausbesichtigunge3afecf6</guid>
      <g-custom:tags type="string">Wohlbefinden,ausgeglichener,glücklicher,Reflexion</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Blog Beiträge</title>
      <link>https://www.viola-trein.de/mein-erster-blog-beitragfc02e211</link>
      <description>Ich habe den Sprung ins kalte Wasser gewagt und meiner Website einen Blog hinzugefügt. Schon immer wollte ich ohne große Mühe Informationen mit Besuchern teilen. Da ich dieses Projekt endlich in Angriff nehme, bin ich ganz aufgeregt.  ...</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Auf dieser Seite findest Du künftig meine Beiträge

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/117677.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Ich habe den Sprung ins kalte Wasser gewagt und meiner Website einen Blog hinzugefügt. Schon immer wollte ich ohne große Mühe Informationen mit Besuchern teilen. Da ich dieses Projekt endlich in Angriff nehme, bin ich ganz aufgeregt. Besuche meine Website wieder! In diesem Blog findest Du immer wieder Neuigkeiten rund um Themen zu seelischer und geistiger Entwicklung.
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 14 Feb 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.viola-trein.de/mein-erster-blog-beitragfc02e211</guid>
      <g-custom:tags type="string">Entwicklung,seelisch,geistig</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
  </channel>
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